Aktuelles

Im Folgenden erfahren Sie mehr über unsere Projekte, Initiativen bzw. unsere aktuellen Veranstaltungen:

Wertschätzung für Interkulturelle Elternmentoren

Traditionell zeigen sich die Stadt Villingen-Schwenningen und der Landkreis Schwarzwald-Baar im Rahmen der Anerkennungskultur erkenntlich und sagen den interkulturellen Elternmentoren danke für ihr ehrenamtliches Engagement. In diesem Jahr wurde zu einem Grillfest bei schönstem Herbstwetter eingeladen. Ein professioneller Grillmeister versorgte die vierzig Gäste mit Geflügel- und Lammspießen sowie Fleischburgern aus Rindfleisch. Ein buntes, internationales Salatbuffet mit Spezialitäten aus der Heimat von orientalischem Taboulé bis polnischem Rote Bete Salat steuerten die Elternmentoren bei. Auch Desserts kamen auf den Tisch. Ein besonderes Highlight war eine eindrucksvolle Schwarzwälder Kirschtorte, die von einer rumänischen Elternmentorin selbstgemacht wurde.

Das Projekt 'Interkulturelle Elternmentoren' wird von der Integrationsförderung der Stadt Villingen-Schwenningen sowie dem Bildungsbüro des Landratsamtes Schwarzwald-Baar-Kreis in Kooperation mit der Elternstiftung Baden-Württemberg unterstützt und gefördert. Es wurden bereits mehr als 80 interkulturelle Elternmentoren in Villingen-Schwenningen und im Landkreis ausgebildet, die 17 verschiedene Sprachen sprechen. Davon sind aktuell 50 Elternmentoren im Schwarzwald-Baar-Kreis ehrenamtlich aktiv und an allen Schularten tätig.

Ansprechpartner: Sandra Maier und Annette Hug-Kalisch, Stadt Villingen-Schwenningen, Amt für Jugend, Bildung, Integration und Sport, Integrationsförderung, 07721/82-2151 und -2153, E-Mail: jsi@villingen-schwenningen.de und Andreas Meßmer, Bildungsbüro Schwarzwald-Baar-Kreis, 07721/913-7800, E-Mail: a.messmer@lrasbk.de

Sommercamp 2017

In den Sommerferien bietet das Kultusministerium über 1.000 Schülerinnen und Schülern ein einwöchiges Bildungs- und Betreuungsangebot an, das sie frühzeitig auf das neue Schuljahr vorbereitet. An 37 Sommerschulen im Land erhalten Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, Lerninhalte der Fächer Deutsch, Mathematik und Englisch gezielt zu wiederholen und zu vertiefen.

 Auch im Schwarzwald-Baar-Kreis finden zwei sogenannte Sommercamps statt. Im Mittelpunkt stehen gemeinsames Lernen, Sportspiele, Abenteuer, Naturerlebnis, Teamtraining und Berufswahl. Die CVJM-Hütte in VS-Schwenningen und das Aktivcamp in Hubertshofen sind wieder die Austragungsorte der beliebten Veranstaltungen in der letzten Ferienwoche. Die Sommercamps ermöglichen die Vermittlung überfachlicher und sozialer Kompetenzen, Förderung der Freude am Lernen sowie die Steigerung der Lernfähigkeit und Motivation.

Gemeinsam mit dem Bildungsbüro koordiniert und begleitet das Staatliche Schulamt Donaueschingen die Sommercamps im Schwarzwald-Baar-Kreis.

Wissenswerkstatt Schwarzwald-Baar: Austausch mit dem go tec! Labor in Schaffhausen


Die Wissenswerkstatt Schwarzwald-Baar, die von mehreren Bildungspartnern der Bildungsregion getragen wird, hatte Besuch aus der Schweiz. 40 Schülerinnen und Schüler aus einer Mittelschule im Kanton Schaffhausen besuchten verschiedene Technik-Workshops an der Robert-Gerwig-Schule in Furtwangen.




Themen dieser Workshops waren:

  • ROBOTIK - Mit Geisterhand durchs Labyrinth
  • Uhrenschilder - mit eigenen Ideen gestalten
  • Löten in der Elektronik
  • CNC Maschinen programmieren: X-Y-Z, --> 3D --> "plopp" --> Flasche offen
  • Technologie der Zukunft: 3D-Drucker erobern die Produktion

Die Schweizer Schüler waren im Rahmen eines Austauschs zwischen dem Bildungsbüro und dem Schaffhausener Pendant zur Wissenswerkstatt, dem go tec!-Labor, auf die verschiedenen Workshops verteilt. Darin erhielten sie eindrucksvolle Einblicke in die verschiedenen Technikaspekte.

Bereichernd war auch der Austausch mit den begleitenden und Lehrerinnen und Lehrern sowie der go tec! Leitung über gemeinsame Probleme und Ideen der "Nachwuchsförderung" zum Thema Technik. Eine rundum gelungene Aktion im Rahmen der Wissenswerkstatt!

Sämtliche Vorhaben im Rahmen des Austauschs zwischen der Wissenswerkstatt Schwarzwald-Baar und dem go tec!-Labor in Schaffhausen werden innerhalb eines Projekts zur Demografiestrategie unterstützt durch das Interreg V-Programm Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein mit Fördermitteln der EU und der Schweiz.

 

Interkulturelle Kompetenz - Kinder und Familien in der Einwanderungsgesellschaft

In der Veranstaltungsreihe Kooperation Kindergarten-Grundschule veranstaltete die Bildungsregion Schwarzwald-Baar-Kreis gemeinsam mit dem Staatlichen Schulamt Donaueschingen am 5. Juli 2017 die Fachtagung

Interkulturelle Kompetenz - Kinder und Familien in der Einwanderungsgesellschaft.

Diese Veranstaltung war bereits die 6. Großveranstaltung, zu der regelmäßig Fachkräfte aus Kindertagestätten und Grundschulen der Bildungsregion eingeladen werden.

Kulturelle Vielfalt gehört längst zur Realität in Kindertageseinrichtungen und Schulen. Erfolgreiches pädagogisches Handeln baut in diesem Zusammenhang auf diversitätsbewusste und kultursensible Zugangswege zu Kindern und Familien. Unter dieser Perspektive wurden Schlüsselsituationen des pädagogischen Alltags beleuchtet, um die interkulturelle Kompetenz des Publikums zu stärken.

Neben dem Hauptvortrag von Sibylle Fischer wurden insgesamt neun Workshops angeboten, die zum großen Teil von Praktikern aus der Bildungsregion gestaltet wurden. 

Mathe for future: 180 Schüler/-innen beteiligt

180 fleißige Schülerinnen und Schüler nahmen an den vom Bildungsbüro angebotenen Mathekursen „Mathe for future“ teil und erhielten nach erfolgreicher Teilnahme ihre Zertifikate.

Kurz vor Beginn der Sommerferien hatten die Jugendlichen des Schwarzwald-Baar-Kreises, die am Übergang in ein berufliches Gymnasium bzw. ein Berufskolleg stehen die Möglichkeit, ihre Kompetenzen im Fach Mathematik zu erweitern. 

Erfahrene Lehrkräfte von beruflichen Gymnasien und Realschulen gaben professionelle Einblicke in die Themen der weiterführenden Schulen und arbeiteten eine Woche lang mit Schülern, die die Zeit zwischen den abgeschlossenen Prüfungen und den verdienten Sommerferien intensiv nutzen wollten. Die Kurse fanden statt in Furtwangen, Villingen-Schwenningen und Donaueschingen.

Da gerade auch von Seiten der Wirtschaft immer wieder auf die Bedeutung der mathematischen Kompetenzen bei Schülerinnen und Schülern hingewiesen wird, stößt dieses Projekt auch bei vielen Betrieben auf positive Rückmeldungen.

Das Bildungsbüro, das sich auch zur Aufgabe gemacht hat, die Potenziale von Kindern und Jugendlichen zu fördern, möchte die gesammelten Erfahrungen mit diesen Veranstaltungen auswerten und für das nächste Jahr weiterentwickeln. Das Staatliche Schulamt Donaueschingen unterstützt dieses Projekt und steht beratend zur Seite.

Austauschtreffen der Interkulturellen Elternmentoren in der Neckarschule

Die Interkulturellen Elternmentoren haben kulturelle Wurzeln aus 14 verschiedenen Ländern, sind Ansprechpartner für Eltern von Kindern aller Nationalitäten, Vermittler in verschiedenen Sprachen und kennen sich gut mit den Schularten des Schulsystems aus. Ihre Tätigkeit ist ehrenamtlich und kostenlos.

Vor kurzem trafen sie sich zu ihrem zweiten Austauschtreffen im laufenden Jahr in der Neckarschule. Schulleiterin Fenke Härtel stellte die Räumlichkeiten in der Neckarschule zur Verfügung und begrüßte die anwesenden Elternmentoren herzlich. Da an der Neckarschule bereits Interkulturelle Elternmentoren aktiv sind, konnte Schulleiterin Härtel aus der eigenen Praxis berichten und dankte für den vielfältigen Einsatz der Mentoren. 

Zum Themenschwerpunkt "Als Elternmentor in Beratungssituationen" referierte Simone Neininger von Family Neustart. Simone Neininger ist Systemische Therapeutin und Sozialpädagogin und hat in ihrem beruflichen Alltag viele Beratungstermine mit Jugendlichen und Familien. Im intensiven Dialog und in praktischen Beispielen sensibilisierte sie die Elternmentoren, auf was es in der Beratung ankommt und wo die Grenzen der Beratungsarbeit von ehrenamtlichen Personen zu sehen sind. Die Elternmentoren waren begeistert und gehen neu motiviert an ihre Schulen und Projekte zurück. Die Interkulturellen Elternmentoren werden von der Integrationsförderung der Stadt Villingen-Schwenningen und dem Bildungsbüro im Landratsamt Schwarzwald-Baar betreut und zu regelmäßigen Austauschtreffen eingeladen.

Bei Interesse zur Arbeit der Interkulturellen Elternmentoren gibt es Auskünfte und Flyer direkt beim Bildungsbüro.

Wissenswerkstatt bietet Berufsorientierung in den Ferien

Mädchen und Jungs lernen berufliche Möglichkeiten der Region kennen, Unternehmen können sich dem potentiellen Nachwuchs präsentieren und Eltern werden entlastet, weil ihre Kinder betreut werden. Das waren die Ziele, die die Wissenswerkstatt Schwarzwald-Baar unterstützt durch die IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg mit einem Projekt zur Berufsorientierung in den Osterferien verfolgte.

Die teilnehmenden Schülerinnen und Schülern aus 6. und 7. Klassen hatten die Möglichkeit, berufliche Einblicke zu erhalten, indem an vier Tagen Betriebe aus unterschiedlichen Branchen besucht wurden. Vom 18. bis 21. April 2017 ging es ins Handwerk, in die Industrie, in die Verwaltung, in den Pflegebereich und in die Welt der Gastronomie. Angesprochen wurden Schülerinnen und Schüler aus allen Schularten. 

Der Bildungsträger Fideldidu gewährleistete die pädagogische Betreuung während der gesamten Veranstaltung und achtete darauf, dass die Teilnehmer/-innen die gemachten Erfahrungen mit den eigenen Interessen und Stärken in Beziehung bringen konnten. Auch die Freude an den Ferien sollte nicht zu kurz kommen; deshalb ging es an einem Tag in den Hochseilgarten nach Triberg. 

Die Wissenswerkstatt Schwarzwald-Baar ist beteiligt am „Demografie-Netzwerk“, welches durch das Interreg V-Programm Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein mit Fördermitteln der EU und Schweiz unterstützt wird. Die Projektpartner (Schwarzwald-Baar-Kreis, Kanton Schaffhausen, Stadt Singen, Gemeinde Tuningen und Gemeinde Königsfeld) haben sich bewusst dazu entschlossen, die Herausforderungen des demografischen Wandels gemeinsam anzugehen und sowohl innovative Ideen als auch Erfahrungen aus konkreten Umsetzungen miteinander zu teilen. 

Jobs for future 2017 - Mit Scouts auf "Ausbildungsplatztour"

Etwa 500 Schülerinnen und Schüler aus dem Bereich der Gemeinschaftsschulen sowie der Werkreal- und Realschulen nutzten auch in diesem Jahr die Möglichkeit einer "Scout-Tour" zur gewinnbringenden Berufsorientierung auf der Messe Jobs for future. Der Leiter des Bildungsbüros des Schwarzwald-Baar-Kreises hat gemeinsam mit Schulrat Ralf Schneider vom Staatlichen Schulamt Donaueschingen und in enger Zusammenarbeit mit den Messe-Verantwortlichen wieder eine "Scout-Tour" organisiert. In kleinen Gruppen und unter der Führung der jeweiligen Scouts - alles Schülerinnen und Schüler der Albert-Schweitzer-Schule sowie der David-Würth-Schule Villingen-Schwenningen - ging es dann auf Messe-Tour. Zielgerichtet konnten die Jugendlichen mit Firmen-Chefs, Personalverantwortlichen und Auszubildenden ins Gespräch kommen und auf diese Weise mehr über ihre Wunschberufe und Möglichkeiten erfahren. "Wir freuen uns über die Scout-Initiative, die sowohl Schülern als auch Ausstellern den zielgerichteten Erstkontakt erleichtern soll", ist Jobs for Future-Projektleiterin Karin Huber begeistert von dem Engagement aller Beteiligten.

Neues Programm der Wissenswerkstatt Schwarzwald-Baar

Für Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 6 und 7 gibt es in den Herbstferien ein tolles Programm mit einer Mischung aus Freizeitaktivitäten und Berufsorientierung. Die Wissenswerkstatt Schwarzwald-Baar, die vom Staatlichen Schulamt gemeinsam mit dem Bildungsbüro und weiteren Partnern gegründet wurde, hat das neue Programm für die Zeit von Februar bis August veröffentlicht. Alle Infos zu Angeboten, Terminen, Veranstaltungsorten finden Sie hier

Kernstück dieses neuen Angebots sind thematisch abgeschlossene Workshops für Schülerinnen und Schüler aller Schularten ab Klassenstufe 7. Die Angebote der Wissenswerkstatt können den Berufswahlunterricht gezielt ergänzen und ermöglichen Einblicke in die beruflichen Schulen. Anmelden können sich Lerngruppen oder Einzelinteressenten. Sollten die im Programm aufgeführten Termine nicht passen, geht die Wissenswerkstatt auch gerne auf individuelle Wünsche ein. Bitte wenden Sie sich zu Fragen hierzu direkt an:

Ihr Ansprechpartner: Uwe Konrad
Wissenswerkstatt Schwarzwald-Baar
Fon: 0741 / 94236-73
Mail: konrad.uwe@biwe-bbq.de

Bei allgemeinen Fragen zur Wissenswerkstatt erhalten Sie Auskunft bei:

Ihr Ansprechpartner: Andreas Meßmer
Bildungsbüro Schwarzwald-Baar-Kreis
Fon: 07721 / 913 - 7800
Mail: A.Messmer@Lrasbk.de

Kooperation Jugendhilfe/Jugendarbeit – Schule: Neu konzipierte Veranstaltungsreihe läuft...

Die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen verbindet Lehrkräfte und Fachkräfte der Jugendhilfe/Jugendarbeit. Der professionelle Blick und das Repertoire an Unterstützungsmöglichkeiten sind allerdings teilweise ganz unterschiedlich. Der Arbeitskreis „Kooperation Jugendhilfe/Jugendarbeit – Schule“  im Schwarzwald-Baar-Kreis hat es sich zur Aufgabe gemacht, Menschen aus den beiden Berufsständen und deren Profession einander näher zu bringen. Eine gemeinsame Fortbildungsreihe mit vier Veranstaltungen im Schuljahr 2016/2017 möchte Gelegenheiten geben, Unterschiede und Gemeinsamkeiten an praxisrelevanten Themen zu entdecken, Systemkenntnisse zu erlangen und Netzwerke zu knüpfen.

Hier geht es zum Flyer

Rückfragen und Anmeldung: Fon: 07721/913-7800 oder -7474, Mail: Bildungsregion@Lrasbk.de

Informationen und Unterstützung in der Berufsorientierung

Zur Unterstützung zum erfolgreichen Übergang in die Ausbildung wurde vom Hector-Institut für Empirische Bildungsforschung der Universität Tübingen eine interessante Website entwickelt. Sie richtet sich an Eltern sowie Schülerinnen und Schüler und geht z.B. auf folgende Fragen ein:

  • Wie kann ich meinem Kind bei der Berufsfindung helfen?
  • Wie kann ich mein Kind dabei unterstützen, in der Schule motiviert und im späteren Leben erfolgreich zu sein?
  • Welchen Beruf soll ich ergreifen? 
  • Ist mein Abschluss überhaupt gut genug für meinen Traumberuf?

 Hier geht es zur Website: www.realschule-und-dann.de

Hohe Begabung - Chance oder Last?

Die Hector-Kinderakademie hat gemeinsam mit dem Staatlichen Schulamt Donaueschingen und dem Bildungsbüro Schwarzwald-Baar-Kreis zu einer Infoveranstaltung zu diesem Thema eingeladen. 

Über 50 Fachkräfte aus Kitas und Grundschulen verfolgten interessiert die Ausführungen von Michaela Pucher, Dipl. Psychologin der Schulpsychologischen Beratungsstelle beim Staatlichen Schulamt Donaueschingen. Es ging dabei darum, wie man Kinder mit hoher Begabung erkennen kann und wie man ihren spezifischen Bedürfnissen in intellektueller, sozialer und emotionaler Hinsicht als Eltern, Erzieher/- in oder Lehrperson begegnen kann. Ziel der Veranstaltung war es, den fachlichen Blick auf das Thema Hochbegabung zu schärfen, um im pädagogischen Alltag angemessen reagieren zu können. 

In den Ausführungen wurde deutlich, dass eine angemessene Förderung ein wichtiger Baustein beim Umgang mit Hochbegabung ist. Deshalb haben Reinhard Zatschler, Geschäftsführer der Hector-Kinderakademie und Sibylle Koch vom KIJAK-Förderverein auf Möglichkeiten und Angebote hingewiesen. Hier die entsprechenden Links:

http://www.kijak-foerderverein.de/

http://kinderakademie-schwarzwald-baar.de/,Lde/Startseite

Neu ausgebildete Elternmentoren im Schwarzwald-Baar-Kreis

Ab sofort stehen 19 weitere Interkulturelle Elternmentoren ehrenamtlich und als neutrale Ansprechpartner rund um die Themen Erziehung, Bildung und Schule bereit. Elternmentoren stehen als Vermittler und Brückenbauer Eltern mit Migrationshintergrund und Schulen im Schwarzwald-Baar-Kreis zur Seite. Auf diese ehrenamtliche Tätigkeit wurden sie im Kurs vorbereitet. Zentrale Themen waren: Aufbau des Baden-Württembergischen Schulsystems, interkulturelle Kommunikation zwischen Eltern und Schule, lokale Hilfsstrukturen, zweisprachige Erziehung sowie die Rolle des Mentors als Vermittler.

Die Gemeinnützige Elternstiftung Baden-Württemberg hat den Kurs in Kooperation mit dem Bildungsbüro, dem Staatlichen Schulamt Donaueschingen und der Integrationsförderung der Stadt Villingen-Schwenningen durchgeführt. Um die neuen Elternmentoren in das bereits bestehende aktive Netzwerk einzubinden fand Anfang des Schuljahres ein Ausflug statt. Der gemeinsame Tag führte die 60-köpfige Gruppe nach Waldenbuch zu Ritter Sport und in das schöne Städtchen Rottenburg am Neckar. 

Weitere Informationen zu den Interkulturellen Elternmentoren finden Sie hier in unserem Flyer Elternmentoren sowie der Ergänzung mit allen neu hinzugekommenen Elternmentoren.

Bildungsregion schickt Vorlesekoffer auf Reise - Initiative soll das Vorlesen in den Blickpunkt rücken

Fachkräfte aus 75 Kindergärten im Schwarzwald-Baar-Kreis besorgten sich den „Vorlesekoffer für Familien“. Das Angebot zur Sprach- und Leseförderung in der Bildungsregion Schwarzwald-Baar-Kreis ging damit in die vierte Runde. Die Initiatoren des Projekts, Familienbeauftragte Andrea Giurcich und der Leiter des Bildungsbüros, Andreas Meßmer, luden die pädagogischen Fachkräfte in das Landratsamt VS-Villingen ein und zeigten sich zufrieden mit der großen Resonanz. Grundgedanke der Aktion ist ein Vorlesekoffer, der über die Kindergärten in die Familien gelangen soll. Ein Vorlesekoffer besteht aus mehreren altersgerechten Büchern, vom Bilderbuch über Vorlesebücher bis zum Sachbuch, einer Hörbuch-CD und einem mehrsprachigen Buch. Die zentrale Botschaft des Koffers besteht in der Aufforderung, das Vorlesen in der Familie zu einem festen Ritual zu machen. Hierfür liegt jedem Exemplar auch eine kurze Elterninformation bei, die die Bedeutung des Vorlesens beschreibt.  

Wie funktioniert der Vorlesekoffer für Familien? 

Vom Kindergarten aus geht der Koffer an die Kinder, die im letzten Kindergartenjahr sind. Jedes Kind / jede Familie hat so die Möglichkeit, den Vorlesekoffer für einige Zeit zu Hause zu nutzen. Wenn der Koffer die gesamten Schulanfängerkinder einer Einrichtung erreicht hat, gibt die zuständige Erzieherin den Koffer in einer öffentlichen Bibliothek ab. Von dort werden die Koffer wieder abgeholt, überarbeitet und erneut in Umlauf gebracht. Wissenschaftlich unterstützt wird das Projekt von Prof. Dr. Jürgen Belgrad von der PH Weingarten, der deutlich darstellt, warum Vorlesen so wichtig ist: Das Vorlesen fördere die sprachliche und emotionale Entwicklung der Kinder, steigere die Konzentrationsfähigkeit und es sei Ausgangspunkt für Leselust und Lesekompetenz. Weiterhin betont er, dass „das Vorlesen eine wichtige Beziehungsschmiede“ sei. Also: Vorlesesituationen können helfen, die Bindung zwischen Eltern und Kindern auf eine stabile Grundlage zu stellen.

Steigerung der Lesefreude

Die intensiv durchdachte Konzeption des Projekts geht zurück auf die Unterstützung von Fachleuten der Stadtbibliothek Villingen-Schwenningen. Susi Schneider und Matthias Hirsch, zuständig für die Leseförderung für Kinder im Vorschulalter, standen beratend zur Seite und gaben Tipps für die Buchauswahl und die Gesamtkonzeption des Projekts. Wichtig war den Initiatoren auch die Ästhetik des Vorlesekoffers. Die ansprechende Gestaltung soll Lust machen, sich mit Büchern auseinanderzusetzen. Mit dem Vorlesekoffer sollen die bisherigen Aktivitäten der Bildungsregion zur Sprachförderung ergänzt werden.

Sommercamp 2016

An zwei Standorten im Schwarzwald-Baar-Kreis fanden in der letzten Sommerferienwoche Sommercamps statt, die zum Ziel hatten, Schülerinnen und Schüler gestärkt und motiviert auf das neu beginnende Schuljahr vorzubereiten. Im Mittelpunkt standen gemeinsames Lernen, Sportspiele, Abenteuer, Naturerlebnis, Teamtraining und Berufswahl. Die CVJM-Hütte in VS-Schwenningen und das Aktivcamp in Hubertshofen waren die Austragungsorte der gelungenen Veranstaltungen in der letzten Ferienwoche. Besonders stolz waren die Schülerinnen und Schüler auf das Wald-Biwak. Bei dieser Aktion wurde mit einfachsten Mitteln im Wald übernachtet. Auch berufskundliche Elemente spielten beim Sommercamp eine Rolle, als die Berufsberatung der Agentur für Arbeit Einblicke in „Grüne Berufe“ gewährte. 

Die Sommercamps wurden finanziell ausgestattet durch das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport, Baden-Württemberg. Mittlerweile finanziert dieses landesweit über 25 Sommerschulprogramme in allen Schulamtsbezirken. Die Sommercamps ermöglichen die Vermittlung überfachlicher und sozialer Kompetenzen, Förderung der Freude am Lernen sowie die Steigerung der Lernfähigkeit und Motivation.

Workshop "Eine aufregende Reise in das Innere unseres Körpers"

Der Workshop zum Thema „Endoskopie“ ist in Kooperation des Bildungsbüros, als Träger der Wissenswerkstatt Schwarzwald-Baar mit dem Kinder- und Jugendmuseum Donaueschingen entstanden. Beide Partner verfolgen mit diesem Workshopangebot ein ähnliches Ziel, nämlich Kinder und Jugendliche möglichst früh für das Thema Naturwissenschaften und Technik zu begeistern. Mit dem Unternehmen Aesculap/B.Braun AG und der Hochschule Furtwangen wurden für die Entwicklung und Ausstattung des Workshops weitere wichtige Partner gefunden. Mit großem Engagement wurde dieser Workshop von den beiden Studentinnen Sabine Bader und Elif Kara erarbeitet und durchgeführt. Im Mittelpunkt standen die Kinder. Sie hatten mit Hilfe der Workshopleiter die Möglichkeit, ihrem Forscherdrang freien Lauf zu lassen und durch interessante Exponate und selbständiges Ausprobieren auch komplexe Zusammenhänge zu durchschauen. Erfreulicherweise wurde dieser Workshop fest ins Programm des Kinder- und Jugendmuseums aufgenommen.

Anmeldungen zum Workshop "Eine aufregende Reise in das Innere unseres Körpers" und weitere Angebote des Kinder -und Jugendmuseums Donaueschingen finden Sie hier.

Sprachschatz International

Mehrere kommunale Bibliotheken haben gemeinsam mit dem Bildungsbüro Schwarzwald-Baar-Kreis den „Sprachschatz International“ entwickelt. Ab sofort haben Kindergärten und Schulen im Landkreis die Möglichkeit, über mehrere beteiligte Bibliotheken Medienkisten zu beziehen, die mehrsprachig bestückt sind. In diesen Mediensammlungen finden sich Bücher in 12 verschiedenen Sprachen (darunter Italienisch, Türkisch, Arabisch, Russisch, Französisch, Spanisch, Kroatisch, Persisch, Englisch, Rumänisch, Chinesisch, Polnisch). Teilweise sind die Bücher zweisprachig gehalten, das bedeutet, dass die Texte auf Deutsch und in einer anderen Sprache geschrieben sind. Die methodischen Möglichkeiten, die sich für Kindergärten und Schulen mit dem „Sprachschatz International“ ergeben sind vielfältig. So kann zum Beispiel das gleiche Buch in zwei verschiedenen Sprachen vorgelesen werden, Muttersprachler/-innen können als Vorleser/-innen aktiv werden, fremde Schriftzeichen können erforscht werden usw.

Ergänzt wird das Angebot durch den „Sprachschatz International – Unterkünfte“, der von ehrenamtlichen Helfern für die Begleitung von Flüchtlingen eingesetzt werden kann. Weitere Informationen zum Sprachschatz International  finden Sie hier.

Leitfaden für einen gelingenden Übergang

Der Leitfaden für einen gelingenden Übergang wird allen Kindergärten und Grundschulen von den Kooperationsbeauftragten beim Staatlichen Schulamt Donaueschingen zur Verfügung gestellt. Für Fragen steht Ihnen das Team der Kooperationsbeauftragten auf Anfrage zur Verfügung (Kontakte siehe Leitfaden).

Interkulturelle Elternmentoren

Interkulturelle Elternmentoren sind engagierte Eltern von Kindern mit Migrationshintergrund, mit besonderem Förderbedarf oder engagierte Einzelpersonen. Die Interkulturelle Elternmentorenschulung wurde in Villingen-Schwenningen erstmals im Jahr 2011 von der Elternstiftung Baden- Württemberg durchgeführt. Bis heute engagieren sich 48 Elternmentoren aus 15 Ländern, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, Kulturbarrieren und Vorurteile aufzubrechen, um sich einander offen begegnen zu können.

Die Interkulturellen Elternmentoren im Schwarzwald-Baar-Kreis sind Vermittler sowie Ansprechpartner und Unterstützer, die sich den Kindergärten und Schulen sowie anderen Eltern zur Seite stellen. Das Projekt wird unterstützt und gefördert von der Integrationsförderung der Stadt Villingen-Schwenningen und dem Bildungsbüro des Landratsamtes Schwarzwald-Baar-Kreis.

Die Interkulturellen Elternmentoren suchen den Austausch mit anderen Eltern und streben eine engere Bindung der Eltern an die Schulen ihrer Kinder an. Sie beraten auch bei speziellen Fragen zur Schulwahl oder bei Problemen mit der Schule. Daher sind sie Ansprechpartner für Eltern von Kindern aller Nationalitäten – mit und ohne Migrationshintergrund. Die Elternmentoren haben zur Ausübung dieser ehrenamtlichen Tätigkeit eine umfangreiche Schulung erhalten. An einigen Schulen und Kindergärten im Schwarzwald-Baar-Kreis organisieren sie bereits Elterncafés, Informationsveranstaltungen zu 'Wie funktioniert die Schule?' aber auch lockere Zusammentreffen zum gegenseitigen Kennenlernen.

Ebenfalls treten sie als Vermittler für Eltern auf, die Unterstützung suchen. Alle Anfragen werden selbstverständlich vertraulich behandelt. Im Gegensatz zu den gewählten Elternvertretern, die meist die ganze Klasse im Blick haben, widmen sich Elternmentoren den Einzelfällen. Wenn Sie an Ihrer Schule oder Kindertageseinrichtung als Eltern, Elternbeiräte, Erzieher, Lehrer oder Schulleiter die Unterstützung von den Interkulturellen Elternmentoren brauchen, sprechen Sie uns an.

Flyer Interkulturelle Elternmentoren 

Die wichtigsten Infos in verschiedenen Sprachen

Ihre Ansprechpartner:

Bildungsbüro
Andreas Meßmer
Fon: 07721 / 913 - 7800
Mail: bildungsregion@lrasbk.de

Stadt Villingen-Schwenningen - Amt für Familie, Jugend und Soziales
Annette Hug-Kalisch
Fon: 07721 / 82 - 2153 
Mail: annette.hug-kalisch@villingen-schwenningen.de

Konstanze Messner
Fon: 07721 / 82 - 2151
Mail: konstanze.messner@villingen-schwenningen.de                                                                                                                                                      Homepage: www.villingen-schwenningen.de

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