Naturschutzamt

Untere Naturschutzbehörde

Die Aufgabe der Naturschutzbehörde ist der Schutz von Natur und Landschaft als Grundlage für Leben und Gesundheit des Menschen. Hierzu zählen insbesondere die Sicherung der biologischen Vielfalt, der Leistungs- und Funktionsfähigkeit des Naturhaushalts sowie der Vielfalt, Eigenart und Schönheit von Natur und Landschaft. Auch der Erholungswert spielt hierbei eine sehr große Rolle.

Die Naturschutzbehörde wird bei allen Vorgängen und Verfahren, die Eingriffe in den Naturhaushalt bedeuten oder die oben genannten Aufgaben betreffen können, beteiligt. Hierzu gehören beispielsweise die Bauleitplanung, die Beurteilung von Bauvorhaben im Außenbereich, Flurbereinigungsmaßnahmen, wasser- und bodenschutzrechtliche Verfahren, der Straßenbau und viele weitere Belange.

Wir sind auch zuständig für besondere Schutzgebiete, Naturdenkmale, Biotope und Grünbestände, die Landschaftspflege (Vertragsnaturschutz), den Schutz von Pflanzen und Tierarten sowie die Erholung in Natur und Landschaft. Eine bedeutende Aufgabe der Naturschutzbehörde ist darüber hinaus die Pflege und Entwicklung der Natura 2000-Gebiete. 

Ihre Ansprechpartnerin: Susanne Engesser
Fon: 07721 / 913 - 7609
Fax: 07721 / 913 - 8950
Mail: s.engesser@lrasbk.de
Am Hoptbühl 5
78048 Villingen-Schwenningen
Raum 126

Tipps der Naturschutzbehörde

Igel im Garten – was tun? Die untere Naturschutzbehörde informiert

Wer in dieser Jahreszeit im Garten tätig ist, trifft oftmals auf stachlige Mitbewohner: Igel. Diese fressen sich jetzt ein großes Fettpolster an, damit sie während des Winterschlafs einen Kälteschutz haben und ausreichend mit Nahrung versorgt sind. Auch suchen sich die kleinen Gefährten jetzt ein geeignetes Winterquartier. Wie geht man als Natur- und Tierfreund richtig mit einem gefundenen Igel um? 

Der Igel gehört nach dem Bundesnaturschutzgesetz zu den besonders geschützten Tierarten. Es ist daher verboten, ihm nachzustellen, ihn zu fangen, zu verletzen, zu töten, seine Nist-, Wohn- und Zufluchtsstätten der Natur zu entnehmen, diese zu beschädigen oder zu zerstören.
Igel sind dankbar, wenn man sie beim Anfuttern der notwendigen Fettreserven unterstützt, beispielsweise durch Bereitstellen von Katzen- oder Hundefutter und einem Schälchen Wasser. Auf gar keinen Fall sollte man dem Igel Milch zu trinken geben, denn der darin enthaltene Milchzucker ist für die Tiere unverdaulich. Damit das Futter nicht von Vögeln, Katzen oder Füchsen verspeist wird, sollte es in einem kleinen Kasten mit einem zehn mal zehn Zentimeter großen Einschlupfloch angeboten werden. 

Wer bei der Gartenarbeit ein Igelnest findet, sollte es schnell wieder zudecken und nach Möglichkeit bis im Frühling unberührt lassen. Beim Mähen unter Büschen und im hohen Gras ist besondere Vorsicht gefragt, denn Igel könnten dort ihren Tagschlaf halten. Beim Umsetzen von Kompost- oder Reisighaufen bitte behutsam arbeiten, denn achtloses Hineinstechen kann Igel verletzen. Baugruben, Gräben, Kabelschächte und Schwimmbecken stellen gefährliche Igelfallen dar. Zur Absicherung sind in diesen Fällen Zäune mit einer Höhe von 50 Zentimeter sinnvoll. 

„Wer einen Igel findet, der einen kranken oder schwachen Eindruck macht, sollte sich mit dem örtlichen Tierschutzverein in Verbindung setzen“, bittet Kreisökologe Dr. Hans-Peter Straub. „Hier erhält man wertvolle Tipps im Umgang mit dem kleinen Gartenbewohner und kann ihm beim Überwintern behilflich sein“, ergänzt der Biologe des Landratsamtes Schwarzwald-Baar-Kreis.  

Für Informationen stehen die Mitglieder des Tierschutzvereins Villingen-Schwenningen zur Verfügung, Kontakt: Theresia Lydia Schonhardt, Telefon: 07705/1035.

NaturErlebnisWoche 2018

Bereits heute wollen wir Sie über die 11. NaturErlebnisWoche im kommenden Jahr informieren und Ihnen für Ihre frühzeitige Terminplanung sowie für die Berücksichtigung entsprechender Aktionen und Angebote den Termin mitteilen:

Die bundesweite NaturErlebnisWoche findet für Baden-Württemberg im nächsten Jahr vom 29. April - 6. Mai 2018 statt.

Auch 2018 bietet die NaturErlebnisWoche vielfältige Möglichkeiten eigene Veranstaltungen, Events und Aktivitäten einzubringen, um auf die heimische Natur und Baden-Württemberg als Naturerlebnisland aufmerksam zu machen.

Auf Ihre Mitwirkung und Teilnahme sowie ein vielfältiges, buntes Aktionsprogramm im Rahmen der NaturErlebnisWoche 2018 freuen wir uns.

Weitere Infos erhalten Sie unter http://bw.naturerlebniswoche.info/

Natura 2000

Natura 2000 ist ein Netz von Schutzgebieten zur Erhaltung europäisch bedeutsamer Lebensräume sowie seltener Tier- und Pflanzenarten. Rechtliche Grundlage dieses grenzüberschreitenden Naturschutznetzwerks bilden die Vogelschutz- und die Fauna-Flora-Habitat (FFH)-Richtlinie der Europäischen Union (EU). 

Im Schwarzwald-Baar-Kreis sind mit zirka 530 Quadratkilometern mehr als die Hälfte der Landkreisfläche als Natura 2000-Gebiet geschützt. Daraus ergibt sich, dass der Schwarzwald-Baar-Kreis sich zu einem der größten Vogelschutzgebiete in Europa entwickelt hat und Rückzugsmöglichkeiten für viele verschiedene Vogelarten wie z. B. den Rotmilan geschaffen werden konnten. Weitere Informationen finden Sie hier.

Nähere Informationen und Karten zu den Natura 2000-Gebieten in Baden-Württemberg sind hier einsehbar.

Vertragsnaturschutz/LPR-Verträge

Brückenbauer zwischen Mensch und Natur

Der Landschaftserhaltungsverband Schwarzwald-Baar-Kreis e.V. ist wie alle LEVs ein gemeinnütziger, eingetragener Verein, der sich dem Ziel verschrieben hat, unsere Kulturlandschaft zu erhalten, zu pflegen und zu entwickeln. Als Kooperation zwischen Kommunen, Naturschützern und Landnutzern und in Zusammenarbeit mit weiteren Partnern vor Ort leistet der LEV einen Beitrag zum Erhalt des Landschaftsbildes und der wertvollen Lebensräume, zu einem intakten Naturhaushalt sowie zum Natur- und Artenschutz. LEVs sind tätig als Dienstleister für ein regionales Natur- und Landschaftsmanagement. Dabei verstehen sich Landschaftserhaltungsverbände als Brückenbauer zwischen Mensch und Natur.

 Der LEV Schwarzwald-Baar-Kreis e.V. wurde am 12. Juli 2013 gegründet.

Für Fragen im Bereich des Vertragsnaturschutzes (LPR-Verträge) steht Ihnen mit Rat und Tat der Landschaftserhaltungsverband (LEV) gerne zur Verfügung. Ihre Ansprechpartner finden Sie hier.

Kompensationsverzeichnis der Unteren Naturschutzbehörde

Kompensationsverzeichnis-Verordnung (Quelle: Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr Baden-Württemberg)

Die Kompensationsverzeichnis-Verordnung (KompVzVO) des Ministeriums für Umwelt, Naturschutz und Verkehr, die ab 1. April 2011 in Kraft tritt, geht auf § 17 Abs. 6 Bundesnaturschutzgesetz zurück. Diese Vorschrift sieht vor, dass die Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen für Eingriffe in Natur und Landschaft in einem Kompensationsverzeichnis zu erfassen sind. Die KompVzVO trifft Regelungen zur näheren Ausgestaltung dieser bundesrechtlichen Vorgabe. Das Kompensationsverzeichnis besteht in Baden-Württemberg aus der Abteilung Eingriffskompensation, in die Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen aufzunehmen sind, und einer Abteilung Ökokonto, in der Ökokonto-Maßnahmen erfasst werden, denen die untere Naturschutzbehörde zugestimmt hat, die aber noch nicht (oder nicht vollständig) für die Kompensation eines Eingriffs herangezogen wurden.
Aufgaben und Ziele des Kompensationsverzeichnisses sind

die Nachprüfbarkeit der ordnungsgemäßen Umsetzung der für die Kompensation eines Eingriffs vorgesehenen Maßnahmen zu erleichtern,
die Überplanung von Flächen, die bereits Kompensationszwecken gewidmet sind, zu verhindern, eine erneute Verwendung von Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen, die bereits einem Eingriff zugeordnet worden sind, für die Eingriffskompensation auszuschließen und vorgezogene Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen (Ökokonto-Maßnahmen) zu bevorraten. Die erforderlichen Daten, die in die Abteilung Eingriffskompensation einzutragen sind, werden der unteren Naturschutzbehörde mit Hilfe elektronischer Vordrucke von der Behörde vorgelegt, die über den Eingriff entschieden hat (z. B. untere Baurechtsbehörde, Regierungspräsidium als Genehmigungs- oder Planfeststellungsbehörde). Es handelt sich im Wesentlichen um Angaben zur Identifikation des Eingriffs, zur Lage der Kompensationsfläche, zur Beschreibung der Kompensationsmaßnahme und zu Vorgaben zur fristgerechten Umsetzung der Kompensationsmaßnahme.

Die Zulassungsbehörde kann den Eingriffsverursacher verpflichten, diese Angaben oder einen Teil dieser Angaben vorzulegen, insbesondere wenn es sich um komplexe Kompensationsmaßnahmen handelt. päter hat die Zulassungsbehörde Angaben über den Stand der Umsetzung und die Unterhaltung der Kompensationsmaßnahme mitzuteilen. Die Daten in der Abteilung Eingriffskompensation sind grundsätzlich öffentlich einsehbar.


Weitere Informationen gibt es hier:
Download Kompensationsverzeichnis-Verordnung (KompVzVO)
Download Ökokonto-Verordnung (ÖKVO)


Links zu weiterführenden Informationen sowie öffentlicher Zugang zum Kompensationsverzeichnis:

Ökokonto Baden-Württemberg
Zugang zum KV Abt. Ökokonto
Zugang zum KV Abt. Eingriffskompensation 

Naturschutzgroßprojekt Baar

Ziel des Naturschutzgroßprojekts Baar ist es, die Wald-, Trocken- und Feuchtlebensräume für den Arten- und Biotopschutz und den Biotopverbund zu sichern. Darüber hinaus wird aber auch die qualitative und quantitative Verbesserung der genannten Lebensräume angestrebt.

Eine weitere wichtige Aufgabe ist der aktive Beitrag zum Klimaschutz. Dieser soll durch die Wiedervernässung und Extensivierung der Moor- und Grünlandnutzung sowie durch den Schutz der Wälder geschehen, da insbesondere die Moore und Wälder wertvolle CO2-Senken darstellen und eine Reduktion der Treibhausgas-Emissionen erreicht wird.

Fortschritte, Informationen, Neuerungen und Ansprechpartner gibt es hier

Download der Antragsunterlagen:
Projektantrag 2013
NGP Baar Karte Kerngebiete

Hornissen, Wespen & Co.

(Bilder: Thomas Kring) Honigbiene

Hornissen, Wespen & Co.

(Abbildung 1) Schwebfliege

Biene

Aus der Insektengruppe der Bienen kommen in Deutschland rund 500 Arten vor. Sie ernähren sich alle rein vegetarisch, vor allem von Nektar und den Pollen der Blütenpflanzen. Zu dieser Tiergruppe gehören auch alle Hummelarten und unsere Honigbiene (Abbildung Titel).

Wespen

Die Echten Wespen sind mit weltweit 61 Arten eine sehr kleine Gruppe. In Mitteleuropa kommen sogar nur elf Arten vor. Am wahrscheinlichsten sieht man die Deutsche Wespe, die Gemeine Wespe und die Hornisse (Abbildung 2). Die Wespen füttern ihre Brut in der Regel mit tierischem Eiweiß und erbeuten deswegen andere Insekten (Abbildung 3).

Weitere Arten

Daneben gibt es noch weitere gelb-schwarze Insekten wie die Feldwespen oder die Schwebfliegen (Abbildung 1).

Weitere Infos gibt es hier: www.wildbienen.de

(Abbildung 2) Hornisse


NützlingeMehr als nur Kuchendiebe 


Sammeln

Bienen und Hummeln fliegen auf der Suche nach Nektar von Blüte zu Blüte. Dabei tragen sie den Pollen der Blüten mit sich und bestäuben so nebenbei die Obstbäume und viele andere Nutzpflanzen. Auch beseitigen Wespen faules Obst und vermindern damit die Ausbreitung von Schimmelpilzen und anderen Krankheitserregern.

Fangen

Wespen und Hornissen jagen Insekten. Dazu gehören auch Stechmücken und Bremsen. Ein Wespenstaat kann im Laufe eines Tages mehr als 3.000 Insekten vertilgen! Sie erbringen so einen wichtigen Beitrag zur Ausgewogenheit des Naturhaushaltes und sie sind damit sehr nützlich für unser Ökosystem.



(Abbildung 3) Wespe

Artenschutz - Noch sind wir viele!

 

Bundesnaturschutzgesetz

Gemäß § 39 Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) gilt für alle wild lebenden Tiere und Pflanzen ein allgemeiner Schutz. Demnach ist es verboten „wild lebende Tiere mutwillig zu beunruhigen oder ohne vernünftigen Grund zu fangen, zu verletzen oder zu töten“ und die „Lebensstätten wild lebender Tiere und Pflanzen ohne vernünftigen Grund zu beeinträchtigen oder zu zerstören.“ Dies gilt natürlich auch für alle Bienen, Wespen, Hornissen, Hummeln, Schwebfliegen und andere wild lebenden Insekten.

Hornissen

Hornissen sind nach der Bundesartenschutzverordnung (BArtSchV) besonders geschützt. Eine Umsiedlung bedarf der Genehmigung der unteren Naturschutzbehörde und sollte nur von einem ausgebildeten Fachmann durchgeführt werden.


Was tun? – Keine Panik, cool bleiben!

Unsere Insekten sind von Natur aus nicht aggressiv oder gar stechwütig. Sie stechen nur, wenn sie bedrängt werden. Mit etwas Vorsicht und Respekt vor den Tieren lässt sich in der Regel in Frieden mit ihnen zusammenleben.

Verhaltensregeln

  • ruhige und langsame Bewegungen, sonst fühlt sich das Tier angegriffen
  • Nester nicht berühren, schütteln ...
  • Tiere und Einfluglöcher nicht anpusten

Vorsichtsmaßnahmen

  • Speisen und Getränke abdecken oder verschließen; die Düfte locken die Tiere an
  • Kinder mit einem Trinkhalm trinken lassen
  • nicht barfuß über blütenreiche Wiesen laufen, auch Fallobst lockt Wespen an
  • alternative Futterquelle anbieten, z. B. überreife halbierte Trauben in 5 bis 10 m Entfernung

Muss das Nest weg?

Ein Wespen- oder Hornissennest sollte in der Regel im privaten Bereich nur im Ausnahmefall entfernt werden, zum Beispiel wenn sich das Nest in der Wohnung befindet, sich Kleinkinder oder kranke Personen in der direkten Umgebung aufhalten müssen oder wenn eine echte Wespenstichallergie vorliegt. Bevor Sie etwas unternehmen, kontaktieren Sie bitte die untere Naturschutzbehörde. Dort erhalten Sie Be­ratung und weitere Informationen. Zur Absicherung oder zur Umsiedlung eines Nestes wird Ihnen Hilfe vermittelt. Bitte wenden Sie sich gerne an die untere Naturschutzbehörde, Telefon: 07721/913-7604 oder E-Mail: naturschutz@lrasbk.de

Wo erfahre ich mehr?

(eine kleine Auswahl von Internetseiten - für die Vollständigkeit und Richtigkeit übernimmt die untere Naturschutzbehörde keine Gewähr)

www.hornissenschutz.de
www.aktion-wespenschutz.de
www.bombus.de
www.aculeata.de
www.arthropods.de
www.wildbienen.de

Regeln für Pilzsammler

Pfifferling, Bild: Thomas Kring

Auch beim Pilzsammeln sind Regeln zu beachten

Die Wälder im Schwarzwald-Baar-Kreis sind ein beliebter Naherholungsort für Einheimische und Touristen. Doch nicht nur Spaziergänger, Wanderer und Jogger sind in den Wäldern anzutreffen; auch für Pilzsammler hat jetzt die Saison begonnen. Das Landratsamt bittet daher alle Waldbesucher, folgende Regeln zu beachten:

Viele der in Deutschland wild wachsenden essbaren Pilze stehen unter besonderem Schutz, sodass sie nicht aus der Natur entnommen werden dürfen. Für Steinpilz, Pfifferling, Schweinsohr, Brätling, Birkenpilz, Rotkappe und Morchel gilt die Ausnahme, dass sie in geringen Mengen und für den eigenen Bedarf – pro Tag insgesamt 1 kg Pilze gilt dabei als erlaubt – mitgenommen werden dürfen. Gewerbliches Sammeln mit der Absicht, die Pilze zu verkaufen, ist grundsätzlich verboten. Beim Sammeln dürfen Exemplare nicht zertreten werden, und dem Sammler unbekannte Pilze sollten generell stehen bleiben. Bei Fragen zur Artbestimmung kann mit dem Pilzexperten Edgar Riehle unter Telefon: 07721/59883 ein Termin für eine Beratung vereinbart werden.

Wer den Wald betritt, hat sich so zu verhalten, dass die Lebensgemeinschaft Wald und seine Bewirtschaftung, der Wald nicht gefährdet, beschädigt oder verunreinigt sowie die Erholung anderer nicht beeinträchtigt wird. Das Betreten von Schonungen und Dickichten ist nicht gestattet, denn diese Stellen sind die bevorzugten Aufenthaltsorte des Wildes. Um die tierischen Waldbewohner und die Pflanzen nicht zu beeinträchtigen, sind alle Waldwege für den privaten Kraftfahrzeugverkehr gesperrt. Parkplätze an den Waldzugängen sind ausgewiesen.

Jeder darf sich Waldfrüchte, Streu und Leseholz in ortsüblichem Umfang aneignen und Waldpflanzen, insbesondere Blumen und Kräuter, in der Größe eines Handstraußes entnehmen. Das Feueranzünden ist im Wald und in einem Abstand von weniger als 100 Meter zum Wald außerhalb der eingerichteten Grillstellen verboten, ebenso das Rauchen in der Zeit vom 1. März bis zum 31. Oktober. Wer die Grillplätze nutzt, hat sämtliche Gegenstände und natürlich auch den Abfall wieder mitzunehmen und zu Hause ordnungsgemäß zu entsorgen.

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