Dienstleitungsangebot

Dienstleistung – maßgeschneidert und kompetent

Mit unserem umfangreichen Dienstleistungsangebot bedienen wir verschiedene Interessengruppen. Der intensive und direkte Dialog ist uns wichtig. 

Für Waldbesitzer: 

  • Privatwald Beratung und Betreuung (incl. Förderungsanträge)
  • Holzverkauf
  • Zusammenarbeit mit forstlichen Zusammenschlüssen
  • Stärkung der regionalen Holzwirtschaft
  • Beratung von Jagdgenossenschaften
  • Betriebsleitung und Revierdienst im Kommunalwald
  • Planung und Organisation von Holzerntemaßnahmen 

Für Waldbesucher:  

  • Erholungseinrichtungen
  • Umweltbildung
  • Walderlebnis 

Privatwald

Partner der Privatwaldbesitzer

Wir sind als Partner vor Ort für Sie da. Sowohl die untere Forstbehörde beim Landkreis, als auch die für Sie zuständigen Revierleiter. Unser Angebot umfasst die Beratung, die Betreuung, den Holzverkauf und die technische Hilfe. Ähnlich einem Baukastensystem können sich die Waldbesitzer den Umfang der Dienstleistungen aus den einzelnen Bausteinen zusammenstellen. Die Beratungsleistungen sind vor allem als ‚Hilfe zur Selbsthilfe‘ zu verstehen und umfassen fachliche Aus- und Fortbildungen für die Waldbesitzer. Ziel ist es eine ordnungsgemäße Waldbewirtschaftung auch im Privatwald zu gewährleisten. Da auch die Leistungen des Privatwaldes dem Allgemeinwohl zugute kommen, ist die Beratung kostenlos.  

Die Betreuung des Privatwaldes durch ForstBW ist kostenpflichtig, da sie Maßnahmen umfasst, die im betrieblichen Interesse der Waldbesitzer liegen, wie zum Beispiel die forsttechnische Betriebsleitung, Revierdienst oder Holzverkauf. Eine Übersicht über die aktuellen Gebühren für diese Leistungen erhalten Sie hier  

Viele Waldbesitzer sind heute nicht mehr in der Lage, ihren Wald selbst zu bewirtschaften. Hier greift die technische Hilfe: Gegen Kostenersatz kann Ihre zuständige untere Forstbehörde die anstehenden Arbeiten mit eigenen Waldarbeitern und Maschinen durchführen oder ist bei der Suche nach geeigneten Unternehmern behilflich. Gerne können Sie auch mit uns einen Inspektions- bzw. Betreuungsvertrag für Ihren Wald abschließen. 

Kommunalwald

Partner der kommunalen Waldbesitzer

Forsttechnische Betriebsleitung 

Im Kommunalwald wird die Forsttechnische Betriebsleitung unentgeltlich vom Forstamt ausgeübt. Sie umfasst Planen, Vorbereiten, Organisieren, Leiten und Überwachen sämtlicher Forstbetriebsarbeiten und beinhaltet sowohl die jährliche Betriebs- und Finanzplanung als auch die mittelfristige Planung (Forsteinrichtung und Standortskartierung). Die Kommune kann auf eigenen Wunsch die Forsttechnische Betriebsleitung auch selbst ausüben. In diesem Fall wird ein kommunales Forstamt eingerichtet. Kommunale Fosrämter gibt es in Baden-Württemberg, Baden-Baden, Biberach, Freiburg und Villingen-Schwenningen.  

Forstlicher Revierdienst 

Der forstliche Revierdienst durch das Forstamt ist im Kommunalwald kostenpflichtig, da er überwiegend Maßnahmen betrifft, die im betrieblichen Interesse des Waldbesitzers liegen. Die Kommunen können jedoch wählen, ob sie den forstlichen Revierdienst von einem eigenen (kommunalen) oder Revierleiter des Forstamtes ausüben lassen. Ein Großteil der waldbesitzenden Kommunen in Baden-Württemberg hat sich für den Revierleiter des Forstamtes entschieden. Diese Dienstleistung, die vom Forstamt gegen Entgelt (Forstverwaltungskostenbeitrag) angeboten wird, umfasst:

  • Mitwirkung bei Aufgaben der forsttechnischen Betriebsleitung 
  • Planung und Kontrolle aller Betriebsarbeiten vor Ort
  • Holzaufnahme als Grundlage für den späteren Holzverkauf
  • Erstellung der Lohngrundlagen für die Waldarbeiter der Gemeinde  

Die Wirtschaftsverwaltung 

Die meisten waldbesitzenden Kommunen in Baden-Württemberg haben dem Forstamt die Wirtschaftsverwaltung übertragen. Das Forstamt übernimmt damit den Holzverkauf, die Rechnungsschreibung sowie die Vergabe von Lieferungs- und Leistungsverträgen (z. B. für Holzeinschlags- oder Rückeunternehmer). Hierdurch sind auch kleine Waldbesitzer in der Lage, sich an den zentralen Vorverträgen beim Holzverkauf zu beteiligen. Ein Großteil der Standardsortimente, insbesondere Nadelstammholz und Industrieholz, wird heute über diese Vorverträge vermarktet. Für die Übernahme der Wirtschaftsverwaltung entrichten die Kommunen einen Kostenbeitrag.

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