Ausländer- und Staatsangehörigkeitsrecht

In diesem Bereich werden Aufenthaltstitel an Ausländer erteilt und verlängert sowie alle anderen ausländer- und staatsangehörigkeitsrechtlichen Dinge bearbeitet. Voraussetzung hierfür ist ein Wohnsitz im Schwarzwald-Baar-Kreis, nicht aber in den Großen Kreisstädten Donaueschingen und Villingen-Schwenningen und deren Teilorten.

  • Bringen Sie bitte immer Ihren Nationalpass/ Ausweisersatz/ Personalausweis mit
  • Sollten Sie die deutsche Sprache nicht ausreichend beherrschen, bitten wir Sie zusammen mit einem Dolmetscher vorzusprechen 

Terminvereinbarung

Damit für Sie keine längeren Wartezeiten entstehen und um die anstehenden Aufgaben zeitnah zu erledigen, werden fast alle Angelegenheiten rund um das Aufenthalts- und Staatsangehörigkeitsrecht nur nach vorheriger Terminvereinbarung bearbeitet.

In folgenden Fällen benötigen Sie künftig einen Termin mit Ihrem Ansprechpartner

  • Erteilung bzw. Verlängerung von Aufenthaltstiteln (Aufenthalts- und Niederlassungserlaubnis)
  • Ausstellung von Aufenthaltskarten, Daueraufenthaltskarten, Daueraufenthaltskarten EG und Aufenthaltskarten für Angehörige der Schweiz
  • Ausstellung von deutschen Passersatzpapieren (Reiseausweise für Ausländer, Flüchtlinge und Staatenlose, Schülerreisenlisten)
  • Übertragung eines Aufenthaltstitels in einen neuen Pass 
  • Anzeige über den Verlust eines Nationalpasses oder des elektronischen Aufenthaltstitels

Keinen Termin benötigen Sie künftig für folgende Anliegen

  • Ausstellung von Verpflichtungserklärungen für Besuchsaufenthalte
  • Anträge auf Zulassung einer Beschäftigung
  • Abholung von Anträgen

Wichtiger Hinweis:

Diese Aufgaben werden im Info-Point der Ausländerbehörde erledigt. Eine persönliche Vorsprache bei der zuständigen Sachbearbeiterin ist nur mit einem Termin möglich.

Ihre Ansprechpartner

Sekretariat

Angelika Moosmann
Raum 279
Fon: 07721 / 913 - 7581
Fax: 07721 / 913 -  8911
Mail: a.moosmann@lrasbk.de

Melissa Hermann
Raum 279
Fon: 07721 / 913 - 7580
Fax: 07721 / 913 -  8911
Mail: m.hermann@lrasbk.de


Aufenthalts- und Integrationsangelegenheiten, Einbürgerungen (Drittsstaatsangehörige)

EU-Bürger & Info-Point

Elena Liuzzi
Raum 289
Fon: 07721 / 913 - 7281
Fax: 07721 / 913 -  8911
Mail: e.liuzzi@lrasbk.de


Familienname - A, B & C

Manuela Ettwein
Raum 284
Fon: 07721 / 913 - 7284
Fax: 07721 / 913 -  8911
Mail: m.ettwein@lrasbk.de


Familienname - D, E, F & P

Nadine Lai
Raum 278
Fon: 07721 / 913 - 7276
Fax: 07721 / 913 - 8911
Mail: n.lai@lrasbk.de 


Familienname - G, H, W & Z

Maria Liebrecht 
Raum 275
Fon: 07721 / 913 - 7275
Fax: 07721 / 913 - 8911
Mail: m.liebrecht@lrasbk.de


Familienname - I, Q, R, V & X

Daniela Zimmermann
Raum 277
Fon: 07721 / 913 - 7295
Fax: 07721 / 913 - 8911
Mail: d.zimmermann@lrasbk.de 


Familienname - J & K 

Monja Hengstler
Raum 285
Fon: 07721 / 913 - 7285
Fax: 07721 / 913 - 8911
Mail: m.hengstler@lrasbk.de 


Familienname - L, S & U

Petra Hirsch
Raum 276
Fon: 07721 / 913 - 7287
Fax: 07721 / 913 - 8911
Mail: p.hirsch@lrasbk.de


Familienname - M, N & O

Angelika Eisele
Raum 153
Fon: 07721 / 913 - 7478
Fax: 07721 / 913 - 8911
Mail: a.eisele@lrasbk.de


Familienname - T & Y 

Melita Axt
Raum 278
Fon: 07721 / 913 - 7237
Fax: 07721 / 913 - 8911
Mail: m.axt@lrasbk.de

Sonstige Angelegenheiten (Eu-Bürger & Studenten)

EU-Bürger & Info-Point

Elena Liuzzi
Raum 289
Fon: 07721 / 913 - 7281
Fax: 07721 / 913 - 8911
Mail: e.liuzzi@lrasbk.de

EU-Familienangehörige

Melita Axt
Raum 278
Fon: 07721 / 913 - 7237
Fax: 07721 / 913 - 8911
Mail: m.axt@lrasbk.de

Schweizer

Daniela Zimmermann
Raum 277
Fon: 07721 / 913 - 7295
Fax: 07721 / 913 -  8911
Mail: d.zimmermann@lrasbk.de 

Studenten Familienname A - J

Maria Liebrecht
Raum 275
Fon: 07721 / 913 - 7275
Fax: 07721 / 913 - 8911
Mail: m.liebrecht@lrasbk.de

Studenten Familienname K - Z 

Monja Hengstler
Raum 285
Fon: 07721 / 913 - 7285
Fax: 07721 / 913 -  8911
Mail: m.hengstler@lrasbk.de 

Asylbewerber

Für die aufenthaltsrechtlichen Angelegenheiten (Aufenthaltsgestattungen, Duldungen, Beschäftigungs-erlaubnisse, Wohnsitznahmepflicht) der Asylbewerber sind die folgenden Sachbearbeiterinnen zuständig.

Für die Städte und Gemeinden im Schwarzwald-Baar-Kreis:

Lisa-Maria Gruhl, A (ohne AL), B - M 

Raum 274
Fon: 07721 / 913 - 7279
Fax: 07721 / 913 - 8911
Mail: l.gruhl@lrasbk.de

Franziska Rapp, AL, N - Z

Raum 274
Fon: 07721 / 913 - 7292
Fax: 07721 / 913 - 8911
Mail: f.rapp@lrasbk.de


Wichtige Informationen für Sie:

Hier finden Sie Informationen zu den verschiedensten Angelegenheiten des Ausländer- und Staatsangehörigkeitsrechts. Sollten Ihre Fragen nicht abschließend beantwortet sein, wenden Sie sich bitte an den zuständigen Ansprechpartner. 

Aufenthaltserlaubnis beantragen

Aufenthaltserlaubnisse gibt es für verschieden Aufenthaltszwecke. Dazu gehören unter anderem Aufenthaltserlaubnisse

  • zum Zweck der Ausbildung
  • zum Zweck der Erwerbstätigkeit
  • aus familiären Gründen
  • aus humanitären Gründen

Für die Einreise nach Deutschland für einen dauerhaften Aufenthalt benötigen Sie in den meisten Fällen ein Visum, das Sie bei der Deutschen Auslandsvertretung (Botschaft oder Konsulat) in Ihrem Heimatland beantragen. Die Erteilung des Visums erfolgt nach der oft erforderlichen Beteiligung der zuständigen Ausländerbehörde für den geplanten Aufenthaltsort durch die Deutsche  Auslands-vertretung.

Zuständigkeit:

Nach der Einreise ist die Ausländerbehörde zuständig, in deren Zuständigkeitsbereich Ihr gewöhnlicher Aufenthalt liegt. Wir sind die zuständige Ausländerbehörde für die Gemeinden im Landkreis Schwarzwald-Baar ohne die Großen Kreisstädte Donaueschingen und Villingen-Schwenningen und deren Teilorte.

Voraussetzungen:

Voraussetzungen für die Erteilung der Aufenthaltserlaubnis sind unter anderem:

  • Sie erfüllen die Pass- und Visumpflicht.
  • Ihr Lebensunterhalt ist gesichert.
  • Es liegt kein Ausweisungsgrund gegen Sie vor.
  • Ihr Aufenthalt gefährdet oder beeinträchtigt nicht die Interessen der Bundesrepublik Deutschland.
  • Nachweis über ausreichenden Wohnraum
  • Nachweis über Krankenversicherungsschutz
  • Je nach Aufenthaltszweck:
    • Sie erfüllen die Zugangsvoraussetzungen für die entsprechende Ausbildung.
    • Sie erfüllen die Zugangsvoraussetzungen für die entsprechenden Beschäftigung.
    • Sie erfüllen die Voraussetzungen für den Familiennachzug

Erforderliche Unterlagen:

  • Gültiger Nationalpass oder Identitätskarte
  • aktuelles biometrietaugliches Passfoto
  • Nachweis des gesicherten Lebensunterhalts (Einkommensnachweise)
  • Nachweis über ausreichenden Wohnraum
  • Nachweis über Krankenversicherungsschutz
  • Bescheinigung der Meldebehörde
  • Je nach Aufenthaltszweck unterschiedliche Unterlagen erforderlich, die wir Ihnen bei Einbestellung zur Terminvorsprach schriftlich mitteilen. 

Elektronischer Aufenthaltstitel (eAT)

Seit 2011 gibt es den Aufenthaltstitel in Form einer Scheckkarte mit elektronischen Zusatzfunktionen. Säuglinge und Kinder erhalten ebenfalls eine eigene Karte. Im Karteninneren besitzt der eAT einen kontaktlosen Chip. Er speichert

  • biometrische Merkmale (Foto, ab sechs Jahren zwei Fingerabdrücke),
  • Nebenbestimmungen im Zusammenhang mit dem Aufenthaltstitel (z. B. Auflagen) und
  • persönliche Daten.

Die Karte bietet Ihnen als weitere Funktionen einen elektronischen Identitätsnachweis und eine qualifizierte elektronische Signatur (elektronische Unterschriftsfunktion). Die zuständige Stelle kann diese Funktionen auf Ihren Wunsch ein- oder ausschalten.

Der eAT umfasst folgende Aufenthaltstitel:

  • Aufenthaltserlaubnis
  • Blaue Karte EU
  • Niederlassungserlaubnis
  • Erlaubnis zum Daueraufenthalt-EG
  • Aufenthaltskarte für Drittstaatsangehörige, die Familienangehörige von Staatsangehörigen eines EU- oder EWR-Staats sind
  • Daueraufenthaltskarte für Drittstaatsangehörige, die Familienangehörige von Staatsangehörigen eines EU- oder EWR-Staats sind
  • Aufenthaltserlaubnis für Schweizer Staatsangehörige und ihre Familienangehörigen aus Drittstaaten, wenn sich diese für einen eAT entscheide

    Tipp: Alles Wissenwerte zum elektronischen Aufenthaltstitel erhalten Sie in verschiedenen Sprachen auf der Internetseite des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge.

Voraussetzungen:

Der Aufenthaltstitel muss mindestens einen Monat gelten.

Achtung: Der bereits bestehende Aufenthaltstitel in Ihrem Reisepass oder Ihren Passersatzpapieren gilt auch nach Einführung des eAT fort, längstens jedoch bis 31. August 2021. Beantragen Sie den elektronischen Aufenthaltstitel im Scheckkartenformat rechtzeitig vor Ablauf Ihrer bisherigen Aufenthaltserlaubnis oder Ihres Reisedokumentes.

Verfahrensablauf:

Sie müssen den elektronischen Aufenthaltstitel persönlich bei der zuständigen Stelle beantragen. Sie erfasst Ihre Fingerabdrücke vor Ort. Kinder ab sechs Jahren müssen ebenfalls Ihre Fingerabdrücke abgeben.

Erforderliche Unterlagen:

  • Reisepass oder Passersatzpapiere
  • ein Biometrisches Lichtbild
  • weitere Unterlagen, je nachdem, welche Verfahren vorausgegangen sind

Erkundigen Sie sich zuvor bei der Ausländerbehörde, welche Unterlagen Sie vorlegen müssen.

Kosten:

  • Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis bis zu einem Jahr: 100 Euro
  • Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis von mehr als einem Jahr: 110 Euro
  • Verlängerung der Aufenthaltserlaubnis um bis zu drei Monate: 65 Euro
  • Verlängerung der Aufenthaltserlaubnis um mehr als drei Monate: 80 Euro
  • Niederlassungserlaubnis und Erlaubnis zum Daueraufenthalt-EG: 135 Euro
  • Niederlassungserlaubnis für Hochqualifizierte: 250 Euro
  • Niederlassungserlaubnis zur Ausübung einer selbständigen Tätigkeit: 200 Euro

Einbürgerung

Für Ausländer, die bereits längere Zeit in Deutschland leben, ist die Frage der Einbürgerung und der Erhalt der deutschen Staatsangehörigkeit sicher eine Überlegung wert. Die Einbürgerung ist ein bedeutender Schritt, auch ein Einschnitt in Ihr Leben. Vielleicht zögern Sie noch. Aber bedenken Sie: Als Staatsbürger der Bundesrepublik Deutschland genießen Sie verschiedene Rechte. Zu diesen Rechten gehören zum Beispiel:

  • das Recht zu wählen und gewählt zu werden,
  • Freizügigkeit im Bundesgebiet und im Rahmen des EG-Rechts innerhalb der Staaten der Europäischen Gemeinschaft,
  • visafreies Reisen in viele Länder auch außerhalt Europas.

Es geht aber nicht nur um Rechte, sondern auch um Verantwortung und Pflichten. Deutsche Staatsbürger können verpflichtet werden, für Ihr Land und für Ihre Mitmenschen besondere Leistungen zu erbringen, z. B. als Schöffe an Gerichtsverfahren mitzuwirken.

Zuständigkeit:

Zuständige Einbürgerungsbehörde sind wir als Staatsangehörigkeitsbehörde im Landratsamt Schwarzwald-Baar für alle Personen, die im Landkreis ihren gewöhnlichen Aufenthalt haben. 

Hinweis: Auf der Internetseite des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge steht Ihnen ein Musterfragebogen zur Verfügung mit dem Sie sich auf einen Einbürgerungstest vorbereiten können.

Einbürgerungskampagne

Im September 2013 hat die Integrationsministerin Bilkay Öney den Startschuss für die Einbürgerungskampagne des Landes Baden-Württemberg gegeben. Mit dieser landesweiten Einbürgerungskampagne sollen mehr Migrantinnen und Migranten für die deutsche Staatsangehörigkeit gewonnen werden.

Im Rahmen dieser Kampagne hat das Ministerium auch eine Kampagnen-Homepage www.mein-deutscher-pass.de mit vielen Informationen rund um das Thema Einbürgerung, Kampagne und Ideenwettbewerb bereitgestellt.

Das Integrationsministerium möchte die Baden-Württembergerinnen und Baden-Württemberger in diesem Zusammenhang zum Mitmachen animieren und freut sich über Einbürgerungsgeschichten von Neubürgerinnen und Neubürgern.

Der Landkreis Schwarzwald-Baar unterstützt nicht nur die Einbürgerungskampagne des Landes Baden-Württemberg, sondern wird auch durch zusätzliche eigene Projekte und Veranstaltungen für eine Einbürgerung werben. 

Niederlassungserlaubnis

Sie haben eine befristete Aufenthaltserlaubnis? Nach Ablauf einer bestimmten Zeit können Sie eine zeitlich und räumlich nicht beschränkte Niederlassungserlaubnis erhalten. Mit der Niederlassungserlaubnis dürfen Sie eine Erwerbstätigkeit ausüben. Sie schützt besonders vor einer Ausweisung.

Hinweis: Inhaber einer (befristeten) Aufenthaltserlaubnis zum Zweck des Studiums oder der (Berufs-) Ausbildung können keine Niederlassungserlaubnis erhalten.

Voraussetzungen für die Niederlassungserlaubnis sind:

  • Ihre Identität ist geklärt und Sie erfüllen die Passpflicht.
  • Ihr Lebensunterhalt ist gesichert, ohne dass Sie öffentliche Mittel in Anspruch nehmen.
    liegt kein Ausweisungsgrund gegen Sie vor.
  • Sie haben keine Vorstrafen.
  • Ihr Aufenthalt gefährdet oder beeinträchtigt nicht die Interessen der Bundesrepublik Deutschland.
  • Sie haben seit fünf Jahren eine Aufenthaltserlaubnis.
    Je nach Zweck des Aufenthalts, für den Sie die Aufenthaltserlaubnis erhalten haben, können auch andere Fristen gelten.
  • Sie haben fünf Jahre lang Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung oder in eine andere Versorgungseinrichtung mit vergleichbaren Leistungen gezahlt.
  • Sie dürfen eine Erwerbstätigkeit ausüben und besitzen dafür alle erforderlichen Erlaubnisse.
  • Sie haben ausreichende Deutschkenntnisse sowie Grundkenntnisse der deutschen Rechts- und Gesellschaftsordnung.
  • Sie haben ausreichend großen Wohnraum für sich und Ihre Familie.

Verfahrensablauf:

Sie müssen die Niederlassungserlaubnis schriftlich bei der Ausländerbehörde Ihres Hauptwohnsitzes beantragen. Wir sind die zuständige Ausländerbehörde für die ausländischen Mitbürger in den Gemeinden des Schwarzwald-Baar-Kreises außer in den Großen Kreisstädten Donaueschingen und Villingen-Schwenningen. Diese haben ihre eigenen Ausländerbehörden. Seit 1. September 2011 erhalten Sie die Niederlassungserlaubnis in Form einer Scheckkarte mit elektronischen Zusatzfunktionen. 

Erforderliche Unterlagen:

  • Nachweis der Erfüllung der Pass- und Visumpflicht
  • Nachweis des gesicherten Lebensunterhalts
  • Nachweis, dass kein Ausweisungsgrund gegen Sie vorliegt
  • Nachweis, dass Sie die Interessen der Bundesrepublik Deutschland nicht gefährden oder beeinträchtigen
  • Nachweis, dass Sie keine Vorstrafen haben
  • Nachweis, dass Sie seit fünf Jahren eine Aufenthaltserlaubnis besitzen
  • Nachweis über bezahlte Rentenversicherungsbeiträge oder Zahlungen an eine vergleichbare Versorgungseinrichtung
  • Nachweis, dass Sie eine Erwerbstätigkeit ausüben dürfen und die dafür erforderlichen Erlaubnisse besitzen
  • Nachweis ausreichender Deutschkenntnisse sowie Grundkenntnisse der deutschen Rechts- und Gesellschaftsordnung
  • Nachweis über ausreichenden Wohnraum für sich und Ihre Familie

Staatsangehörigkeitsausweis

Den Besitz der deutschen Staatsangehörigkeit können Sie durch einen Staatsangehörigkeitsausweis nachweisen. Dieser Nachweis ist für alle Behörden verbindlich.

Die Staatsangehörigkeitsbehörde stellt Ihnen den Ausweis auf Antrag im Rahmen eines besonderen Feststellungsverfahrens aus.

Zuständigkeit:

Als Staatsangehörigkeitsbehörde sind wir für Anträge bezogen auf das Staatsangehörigkeitsrecht aller im Schwarzwald-Baar-Kreis wohnhaften Personen zuständig.

Voraussetzungen:

Ein Staatsangehörigkeitsausweis kann nur ausgestellt werden, wenn die Staatsangehörigkeitsbehörde festgestellt hat, dass Sie deutsche Staatsangehörige oder deutscher Staatsangehöriger sind.

Sie prüft dazu,

  • ob und wodurch Sie die deutsche Staatsangehörigkeit erworben haben,
  • ob und wodurch Sie die deutsche Staatsangehörigkeit wieder verloren haben.

Verfahrensablauf:

Den Antrag auf Ausstellung eines Staatsangehörigkeitsausweises können Sie mit einem Formblattantrag bei der Staatsangehörigkeitsbehörde stellen. Diesen erhalten Sie in unserem Infopoint oder wir schicken Ihnen diesen auf telefonische oder schriftliche Anforderung zu.

Außer den Angaben zu Ihrer Person sind auch Angaben über die Personen erforderlich, von denen Sie Ihre Staatsangehörigkeit ableiten. Lassen Sie sich dazu von der Behörde beraten.

Erforderliche Unterlagen:

Für die Feststellung des Bestehens der deutschen Staatsangehörigkeit müssen Sie durch

  • Urkunden,
  • Auszüge aus den Melderegistern oder
  • andere schriftliche Beweismittel

mit hinreichender Wahrscheinlichkeit nachweisen können, dass Sie die deutsche Staatsangehörigkeit erworben und nicht wieder verloren haben.

Bringen Sie mit, was Sie haben. Die Staatsangehörigkeitsbehörde ist Ihnen bei der Sichtung behilflich.

Verpflichtungserklärung (Einladung)

Sie möchten Ausländer oder Ausländerinnen einladen, die für die Erteilung des Touristenvisums eine Verpflichtungserklärung benötigen? Für die Erteilung oder Verlängerung eines Visums oder eines Aufenthaltstitels können Sie diese Verpflichtungserklärung bei uns abgeben. Dies gilt auch bei Aufenthalten zu geschäftlichen Zwecken.

Mit Abgabe der Verpflichtungserklärung haften Sie für den Lebensunterhalt der Eingeladenen (z.B. Ernährung, Wohnung, Bekleidung, Versorgung im Krankheitsfall und bei Pflegebedürftigkeit). Das gilt auch für eine eventuelle Rückführung in den Heimatstaat (Ausreise- beziehungsweise Abschiebungskosten).

Voraussetzungen:

  • ausreichende Bonität des Einladenden oder der Einladenden oder die Hinterlegung einer Kaution in Höhe von 2.500 Euro pro eingeladene erwachsene Person.
  • Den Abschluss einer Reisekrankenversicherung müssen Sie spätestens vor der Erteilung des Visums durch die Deutsche Botschaft nachweisen.

Verfahrensablauf:

Sie müssen die Verpflichtungserklärung schriftlich bei der zuständigen Stelle abgeben. Zuständig ist die Ausländerbehörde Ihres Wohnortes. Die Erklärung muss handschriftlich unterschrieben sein. Das entsprechende Formular erhalten Sie bei der zuständigen Stelle.

Hinweis: Natürliche, aber auch juristische Personen wie beispielsweise Firmen oder karitative Vereine können eine Verpflichtungserklärung abgeben.

Die zuständige Stelle prüft im Rahmen des Verfahrens Ihre Bonität.

Fristen: keine

Erforderliche Unterlagen:

  • Reisepass oder Personalausweis
  • aktuelle Verdienstnachweise der letzten drei Monate des Einladenden oder der Einladenden beziehungsweise Sparbuch
  • bei Rentnern und Rentnerinnen: Rentenbescheid
  • bei Selbstständigen:
    - Bescheinigung des Steuerberaters oder der Steuerberaterin über das Nettoeinkommen
    - Gewerberegisterauszug beziehungsweise Ausdruck aus dem Handelsregister
  • bei Vereinen: Nachweis über das Vereinsvermögen

Kosten: Je Verpflichtungserklärung 25 €.

Freigabevermerk 

Diese Texte entstanden in enger Zusammenarbeit mit den fachlich zuständigen Stellen. Das Integrationsministerium hat dessen ausführliche Fassung am 25. August 2014 freigegeben. 

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